Bundestag beschließt Änderungen an der 4. Geldwäscherichtlinie

Der Bundestag wird heute das Umsetzungsgesetz der 4. Geldwäscherichtlinie beschließen, das voraussichtlich am 26. Juni 2017 in Kraft treten wird.

Demnach müssen Immobilienmakler den Käufer einer Immobilie künftig erst identifizieren, wenn ein ernsthaftes Kaufinteresse besteht. Seit Jahren hat sich der IVD dafür eingesetzt, den Zeitpunkt zur Identifikation des Maklerkunden nach hinten zu verlagern, damit der Interessent nicht schon vor einer Besichtigung nach dem Ausweis gefragt werden muss. „Die Verschiebung des Identifikationszeitpunktes ist angemessen, da der Abschluss eines Kaufvertrages zum Zeitpunkt des Maklervertrages noch zu ungewiss ist. Viele Interessenten wollen einfach erst einmal ausloten, ob das Objekt passen könnte. Dass dann gleich der Ausweis vorgelegt werden muss, stößt auf Unverständnis“ kommentiert Dr. Christian Osthus, Leiter der Abteilung Recht im IVD.