Barrierefreies Wohnen

Zuschüsse für altersgerechte Umbauten

Seit dem 9. August 2018 vergibt die staatliche Förderbank KfW wieder Geld für altersgerechte Umbauten. Schnellsein lohnt sich.

Der Aufwand ist meist nicht allzu groß, die Wirkung dafür umso mehr. Denn wer in die Jahre kommt, weiß es sehr zu schätzen, wenn Stolperfallen reduziert und Wege erleichtert wurden. So ist es beispielsweise empfehlenswert, wenn Schwellen in der Wohnung weitgehend verschwinden und sich die Badtür nach außen öffnet.

Für Umbauten und barrierereduzierende Maßnahmen hat die Förderung der KfW Zuschüsse von mindestens zehn Prozent der förderfähigen Kosten vorgesehen. Dabei beläuft sich die Höhe der Zuschüsse auf 200 bis 6.250 Euro und geht von Mindestinvestitionskosten von 2.000 Euro aus.

 

Barrierefreiheit gleich einplanen

In gut 40 Jahren, so wird es prognostiziert, wird jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre alt sein. Sicher ist auch das ein Grund dafür, dass das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm „Zukunft Altbau“ Eigenheimbesitzern rät, bei einer energetischen Sanierung auch die Barrierefreiheit gleich einzuplanen.

Frank Hettler von Zukunft Altbau hat noch einen Tipp: „Wer nach den Kriterien des höherwertigen Förderstandards ‚Altersgerechtes Haus‘ investiert, kann sogar mit 12,5 Prozent Förderung rechnen.“ Alternativ kann auch die Kreditvariante in Anspruch genommen werden: Bis zu 50.000 Euro anrechenbare Kosten bei 0,75 Prozent effektivem Jahreszins pro Wohneinheit sind möglich.

In den vergangenen Jahren waren die Fördertöpfe bereits nach wenigen Monaten ausgeschöpft. Daher sollte, wer davon profitieren möchte, nicht allzu lange überlegen.

 

 

Quelle: Immobilien Scout GmbH